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Macht Cannabis kreativ?

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Inhaltsverzeichnis

Macht Cannabis kreativ? Cannabis und Kreativität – eine Beziehung, die schon seit Jahrzehnten diskutiert wird. Viele Künstler und Kreative schwören darauf, dass ein Joint ihre Fantasie beflügelt und die Ideen nur so sprudeln. Gerade im Rap gehört Kiffen ja quasi schon zum guten Ton mit dazu. Snoop Dog, Wiz Khalifa, aber auch deutsche Künstler, wie Marvin Game, Plusmacher oder SSIO schwören auf den Hasen. Doch stimmt das wirklich? Lass uns gemeinsam einen Blick auf die Fakten werfen und das Selbstexperiment wagen!

Studien zu Cannabis und Kreativität

Die Forschungslage zu den Auswirkungen von Cannabis auf die Kreativität ist gemischt. Einige Studien deuten darauf hin, dass Cannabis die Kreativität fördern kann, während andere keine Verbesserung oder sogar eine Beeinträchtigung feststellen.

Eine Studie von Kowal et al., veröffentlicht 2015 im Journal “Psychopharmacology”, zeigte, dass eine hohe Dosis Cannabis (22 mg THC) das divergente Denken – eine wichtige Komponente der Kreativität – bei regelmäßigen Konsumenten beeinträchtigte. Niedrigere Dosen (5,5 mg THC) hatten jedoch keinen Einfluss.

Demgegenüber fanden Barnes et al. in zwei Studien, die 2023 im “Journal of Applied Psychology” erschienen, heraus, dass Cannabis zwar das Selbstbewusstsein und die Selbsteinschätzung der eigenen Kreativität erhöhte, die tatsächliche Kreativitätsleistung jedoch nicht verbesserte.

Eine Studie der Washington Post aus dem Jahr 2023 bestätigte diese Ergebnisse. Obwohl Cannabiskonsumenten glaubten, kreativer zu sein, konnten Drittbeurteiler keinen Unterschied in der Kreativität zwischen Konsumenten und Nicht-Konsumenten feststellen.

Andererseits deutet eine Übersichtsstudie von Cuttler aus dem Jahr 2023 darauf hin, dass Cannabis subtile Verbesserungen der Kreativität bewirken könnte, die Effekte aber wahrscheinlich geringer sind als oft angenommen.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Studienlage uneinheitlich ist und weitere Forschung benötigt wird, um die Auswirkungen von Cannabis auf die Kreativität besser zu verstehen.

Mögliche Gesundheitliche Folgen vom Cannabiskonsum

Mitlerweile gibt es eine Vielzahl von Studien zum Thema Cannabis, die nicht nur den Einfluss auf die Kreativität untersucht haben, sondern auch sich auch mit gesundheitlichen Folgen des Konsums beschäftigt haben.

Langfristiger Cannabiskonsum wurde mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von psychischen Störungen wie Depressionen, Angstzuständen und Psychosen in Verbindung gebracht. Studien zeigen auch, dass regelmäßiger Cannabiskonsum das Risiko für kognitive Beeinträchtigungen erhöhen kann, einschließlich Problemen mit Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Lernfähigkeiten.

Besonders besorgniserregend ist der Konsum in jungen Jahren, da das sich noch entwickelnde Gehirn besonders anfällig für die schädlichen Auswirkungen von Cannabis ist.  Früher Cannabiskonsum wurde mit einer Beeinträchtigung der neurologischen Entwicklung, niedrigerer Bildungserfolge und einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Substanzmissbrauchsstörungen im späteren Leben in Verbindung gebracht.

Die schonenste Art Cannabis zu konsumieren ist das Verdampfen, hierzu empfehle ich dir einen Vaporizer, wie zum Beispiel den Wolkenkraft FX Mini Ultra*

Studien zu Cannabis und Kreativität

Was sind Cannabis-Sorten, die kreativ machen? Grundsätzlich spielen Sativa-Stämme und ihr Terpenprofil eine entscheidende Rolle. Sativa-Sorten sind bekannt für ihre belebenden und fokussierenden Effekte, die das Denken anregen und die Fantasie beflügeln können.

Terpene, die aromatischen Verbindungen in Cannabis, tragen ebenfalls zu den spezifischen Wirkungen einer Sorte bei. Bestimmte Terpene wie Limonen, Pinen und Caryophyllen werden mit erhöhter Kreativität und Inspiration in Verbindung gebracht. Sorten mit einem hohen Anteil an diesen Terpenen können den kreativen Fluss fördern.

Während Indica-Sorten eher für ihre entspannenden und beruhigenden Eigenschaften bekannt sind, können ausgewogene Hybriden mit einem höheren Sativa-Anteil ebenfalls kreativitätsfördernd wirken. Sorten wie OG Kush bieten eine ausgewogene Mischung aus Fokus und Entspannung, was für viele Kreative eine ideale Umgebung schafft.

Grünhorn, ein führender Anbieter von medizinischem Cannabis, analysiert das Terpenprofil jeder Sorte in ihrem Labor. Basierend auf diesen Profilen haben wir eine Liste von Cannabis-Sorten, die kreativ machen zusammen gestellt:

  • Sour Diesel
  • Blue Dream
  • Amnesia Haze
  • Super Silver Haze
  • Jack Herer
  • Green Crack
  • Durban Poison
  • Chocolope
  • Pineapple Express
  • Trainwreck

Es ist wichtig zu beachten, dass die Wirkungen von Cannabis individuell variieren können. Die richtige Dosis und das persönliche Terpenprofil spielen eine entscheidende Rolle. Durch Ausprobieren verschiedener Sorten und Beobachten der Effekte lässt sich die perfekte Mischung für den kreativen Fluss finden.

Cannabis Zitate von Musikern

Lass uns doch einmal gemeinsam einen Blick auf ein paar Zitaten von Musiker über Cannabis werfen. Was sagen die Poeten unserer zeit zur Sportzigarette?

"Ganja ist die Heilung einer Nation, Alkohol ist ihre Zerstörung."

"Gras lässt mich das fühlen, was ich fühlen muss.“

„Ich unterstütze die Entkriminalisierung. Die Leute rauchen sowieso Gras und es ist falsch, sie zu Kriminellen zu machen. Wenn man im Gefängnis sitzt, wird man wirklich zum Kriminellen.“

"Warum kann nicht jeder so rauchen wie ich? Gebt mir einen ruhigen Ort und lasst mich mein Gras rollen, wo sich niemand in meine Angelegenheiten einmischt, niemand muss es wissen, lasst all euer Bewusstsein los und bläst es durch das O"

"Ich trinke viel Whiskey und rauche Marihuana, wenn ich schreibe. Und ich mache das nicht oft, weil es nicht gut für meine Stimme ist."

Persönliche Cannabis Erfahrung

Seit dem 01.04.2024 wurde Cannabis in Deutschland teillegalisiert. Natürlich habe ich davor aber bereits schon Erfahrungen mit Cannabis gehabt. Zuletzt haben wir uns als Beatmaking.de Team im Dezember 2023 auf den Weg nach Amsterdam gemacht, um mehr über Cannabis herauszufinden. Die Erfahrung findest du im folgenden Video zusammengefasst:

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Fazit

Meine persönliche Erfahrung scheint sich mit der Wissenschaft zu decken. Bekifft kann man nicht wirklich gut Musik machen, einfach weil man sich zu schnell ablenken lässt. Für einige mag der Konsum ein zentraler Bestandteil ihrer Musik sein, aber auch nur, weil Weed schon ein zentraler Bestandteil ihres Lebens ist. Fakt ist: Cannabis macht aus einem unkreativen Menschen keinen kreativen, aber eben auch nicht umgekehrt. 

Faktoren, wie die Umgebung, in der man Musik macht oder die generelle Stimmung haben einen wesentlich größeren Einfluss auf die Musik, als der Konsum von jeglichen Substanzen. Spätestens, wenn du dir einredest Drogen zu brauchen, um kreativ zu sein hast du ein Problem. Ich selbst konsumiere gerne Cannabis, aber äußerst selten, da ich das Gefühl habe es schadet mehr meiner Musik, als das sie davon profitiert. 

THC im Gehirn schafft neue Verbindungen, die nach dem Konsum für neue Inspiration sorgen können. Auch kann die wahrnehmungsverstärkende Wirkung von Cannabis dazu führen Nuancen in der Musik besser wahrzunehmen, aber eben nicht auf Dauer. 

Ein Dauerhafter Konsum wird wahrscheinlich dazu führen, dass deine Motivation leidet. Wenn du neue Inspiration suchst, um deine Kreativität zu steigern versuche zu Reisen, neue Dinge zu lernen oder viel zu lesen. All diese Dinge werden mit Sicherheit zu mehr Erfolg führen, als der Konsum von Cannabis. 

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